Lentos Kunstmuseum Linz

Car Culture Mobile

Mit freundlicher Unterstüzung von

Car Culture

2. März – 4. Juli 2012

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Es gilt als des Menschen liebstes Spielzeug – das Auto. Auf jeden Fall ist es Kultobjekt und Symbol für Lifestyle und Luxus. Gleichzeitig schwingen mit dem Auto auch negative Aspekte mit: Spritpreise, Unfälle, Umweltbelastung. Der moderne Mensch scheint hin und hergerissen durch seine Hassliebe zum Automobil. Auch in der Kunst wird diese zwiespältige Beziehung thematisiert. In der Ausstellung CAR CULTURE wird der große Ausstellungssaal des LENTOS zum Parkplatz mit zu Skulpturen umgewandelten Autos.

Die soziale, künstlerische und wirtschaftliche Bedeutung des Auto-Kults wird aus künstlerischer Perspektive in den Mittelpunkt gerückt – kritisch, verblüffend und unterhaltsam.

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Impressum

LENTOS Kunstmuseum Linz

Ernst-Koref-Promenade 1

4020 Linz Austria
www.lentos.at

www.facebook.com/lentoslinz
www.twitter.com/lentoslinz

Konzept, Idee & Redaktion: Magnus Hofmüller & Nina Kirsch & Dunja Schneider

Sprecherin: Wiltrud Hackl
Sprecher: Matthias Hack

Mit Originaltönen von Direktorin Stella Rollig und folgenden KünstlerInnen:
Ecke Bonk, Severin Hofmann/David Moises/Leo Schatzl, Martin Kaltwasser, Hannes Langeder, Michaela Melián, Axel Philipp und Tobias Rehberger

Gestaltung: Stopp Austria, Magnus Hofmüller, Martin Bruner

Entwicklung & Umsetzung: Stopp Austria

Mit freundlicher Unterstützung von
Stopp Austria & SAMSUNG

©VBK, Wien 2012
Severin Hofmann, Christoph Keller, Folke Köbberling/Martin Kaltwasser, Michaela Melián, David Moises, Leo Schatzl, Georg Seibert, Gustav Troger, Erwin Wurm

FOTOCREDITS:
Helicopter Nr. 21 (Flucht- und Befreiungsfahrzeug), Foto: ©lighttune.com – Dietmar Gubin | Verdichtung 997, Foto: ©Gottfried Bechtold, Kunsthaus Bregenz, Foto: Markus Tretter | Panamera, Foto: Robert Fessler | Deutsche Einheit / German Unit: Trabant E Klasse / Modell Brandenburger Tor, 1989/2009, Foto: ©Ecke Bonk, Foto: Hartmut Nägele | Gimme Gummi, Foto: Leo Schatzl| Expedition Bus and Shaman Travel, Foto: ©Esther Schipper, Berlin | Crushed Cayenne, Foto: Köbberling/Kaltwasser | Metallomobil, Foto: Hans Kupelwieser | Nissan (Parallelwelt 1 + 2), Foto: Roman März | Ferdinand GT3 RS, Foto: Manfred Lang | Fahrradi FFX, Foto: Hannes Langeder | Bertha Benz, Konstruktion, Foto: Wilfried Petzi | Snake Pit, Foto: ©ZKM Karlsruhe, Foto: Anatole Serexhe | Volkswagen, Foto: ©Fritz Panzer, Foto: Krobath Wien/Berlin | S KY 2000, Foto: Axel Philipp | Wasserwagen, Foto: ©ZKM Karlsruhe, Foto: Galerie Weißer Raum, Hamburg | Pad-See-Euw, Foto: ©Tobias Rehberger, Foto: Christof Hierholzer, Karlsruhe | VW Transporter, Foto: ©ZKM Karlsruhe, Foto: Anatole Serexhe | Der Käfer – Ein Deutsches Wunder, Foto: ©Courtesy Galerie Keller, Mannheim | Burning Car, Foto: SUPERFLEX | Smart mirror-travel® AUTO ANIMIERTE LEERE, Foto: Ingrid Vien | Room Racers, Foto: Marina Uhrig | Mechanik der Organismen – Organik der Maschinen, Foto: ©ZKM Karlsruhe, Foto: Anatole Serexhe | Renault 25/1991, Foto: ©Erwin Wurm | Collective Unconscious, Foto: ©Alexander Ochs Galleries, Berlin, Peking

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Werkliste

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Georg Seibert

*1939 in Kleinwiesen, lebt in Marleben und Berlin

1. Der Käfer – Ein Deutsches Wunder, 2004–2006

Ein himmelblauer VW Käfer, eingebaut in ein Gerüst aus verzinktem Rundstahl, steht bis 9. Mai wie ein Denkmal auf dem Linzer Hauptplatz und wirbt um die Gunst von TouristInnen und Linzer BürgerInnen. Das Nummernschild verrät den Titel: Der Käfer – Ein Deutsches Wunder.

Die Arbeit ist für den Außenraum konzipiert und verändert je nach Standort die Interpretationsmöglichkeiten der BetrachterInnen. 2004–2006 stand sie im Wendland an der Elbe. 2007 wurde der Käfer vor das VW-Design-Zentrum in Potsdam gestellt, drei Jahre später war er in Hockenheim zu sehen – nicht auf der Motorsport-Rennstrecke, sondern auf der Bundesgartenschau. In Linz verweist er auf die Ausstellung CAR CULTURE im LENTOS.

Bei genauerer Betrachtung ist im Gerüst der Umriss eines Hauses erkennbar. Das Haus, seit 1972 eine thematische Konstante im Œuvre des Künstlers, lässt sich in vielen Varianten in dessen Stahlskulpturen wiederfinden. Es steht symbolisch für Schutz, aber auch für die Möglichkeit der Abschottung.

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Franz Ackermann

*1963 in Neumarkt-Sankt Veit, lebt in Berlin

2. Helicopter Nr. 21 (Flucht- und Befreiungsfahrzeug), 2003

Ein Hybrid aus Auto und Hubschrauber – was hier wie ein Fantasieobjekt eines Science-Fiction-Films oder wie ein überdimensionales Spielzeug aussieht, hat einen ernsten Hintergrund.

Schließlich waren es originale Entwürfe der RAF (Rote Armee Fraktion, linksextremistische Terrorvereinigung in der BRD) aus dem Jahr 1971, nach denen der Künstler Franz Ackermann einen VW in einen Helikopter umbaute.

Einerseits lässt einen dieses utopische Objekt schmunzeln, andererseits lassen einen die in manischer Verzweiflung entstandenen Inspirationen zu diesem Fluchtfahrzeug erschaudern.

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Hofmann/Moises/Schatzl

Severin Hofmann / David Moises / Leo Schatzl
*1973 in Salzburg, lebt in Zürich / * 1973 in Innsbruck, lebt in Wien / * 1958 in Obernberg am Inn, lebt in Wien

3. Gimme Gummi, 2003

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Sagt jemand zu Ihnen „Gib Gummi!“, dann sollen Sie das Gaspedal Ihres Autos durchdrücken und losrasen. Auch bei der Autoskulptur von Hofmann, Moises und Schatzl geht es um Schnelligkeit, wenn auch auf ganz andere Art und Weise als auf einer Rennstrecke, wo wir ins Schleudern geraten können.

Der weiße VW Käfer wurde mit 150 Gepäckspanner-Gummiseilen in einem Gestell aufgehängt und lässt sich dadurch drehen. Jedes Gummiseil hat eine Tragkraft von 10 Kilogramm. Dreht man das Auto ein, wird es „aufgezogen“ und pendelt sich anschließend, je nach zuvor aufgebrachter Energie, in konzentrischen Schleuderbewegungen wieder aus.

Wunsch der Künstler ist es, dass sich der VW-Käfer in eine dadaistisch anmutende und dynamische Skulptur verwandelt, die Licht- und Farbmuster erzeugt und die für maximal 5 Passagiere ein besonderes Erlebnis darstellt. Ein Schleudertrauma ist – zum Glück – ausgeschlossen.

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Alicja Kwade

* 1979 in Katowice, lebt in Berlin

4. Nissan (Parallelwelt 1 + 2), 2009

Diese Nissan Micras älteren Baujahrs sind Zwillinge der besonderen Art: Das auf sie angewendete „Prinzip Parallelwelt“ gründet auf der Vorstellung, dass im Universum jedes Teilchen sein Gegenstück hat.

Entsprechend haben beide Autos die gleichen tiefen Kratzer am Kotflügel und das Lenkrad befindet sich bei einem auf der rechten und bei dem anderen auf der linken Seite. Sogar der liegengebliebene Alltagsmüll im Inneren ist identisch. Die Idee der Parallelwelt offenbart sich auch im Vergleich der Nummernschilder, deren Lettern und Ziffern spiegelbildlich angeordnet sind.

Für die Dauer der Ausstellung verzichten Kwade und ihr Freund auf ihren fahrbaren Untersatz. Die silbernen Wägen parken vor dem LENTOS und fordern durch ihre Verdopplung unsere Wahrnehmung auf besondere Weise heraus.

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Gottfried Bechtold

*1947 in Bregenz, lebt in Hörbranz und Bregenz

5. Panamera, 2012

Das jüngste Objekt in der Ausstellung ist im Foyer des LENTOS ausgestellt. Bechtold hat die Arbeit Panamera erst kurz vor Eröffnung der Ausstellung fertig gestellt und präsentiert sie hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

Es verwundert nicht, dass der Künstler, ein bekennender Porsche-Liebhaber, wieder ein Auto dieser Marke bearbeitet hat. Diesmal ist es, wie der Titel schon verrät, ein Panamera, das erste Viersitzermodell von Porsche. Bechtold hat alle Teile, die normalerweise aus Glas sind, durch Bronzeplatten ersetzt. An der Karosserie sind Kameras installiert, die Bilder der Umgebung ins komplett dunkle Wageninnere liefern.

Fährt man mit diesem 500 PS starken Gefährt – und diese Möglichkeit wird im Rahmen der Ausstellung geboten – muss man sich ausschließlich auf die Bilder der Übertragung verlassen. Das Ausgeliefertsein des Menschen an die Technik wird hier augenscheinlich.

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Hannes Langeder

*1965 in Linz, lebt in Linz

6. Fahrradi, 2012

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Ein Ferrari ist bekannt für seine Leistungsstärke und Geschwindigkeit. Langeders Fahrradi lehnt sich namentlich und optisch zwar an diese italienische Luxusautomarke an, ist jedoch alles andere als schnell.

Der Fahrradi ist nämlich nur so schnell, wie die Beine des Fahrers/der Fahrerin, in die Pedale treten können. Nach dem „langsamsten Porsche der Welt“, dem Ferdinand GT 3 RS, mit dem Langeder 2009 Staunen und Staus in der Linzer Innenstadt verursacht hat, präsentiert er hier erstmals seine neueste Entwicklung, die die Autowelt erneut überraschen wird.

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Ecke Bonk

* 1953 in Kairo, lebt in Karlsruhe

7. Deutsche Einheit
German Unit
Trabant E Klasse
Modell Brandenburger Tor
1989/2009

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Das DDR-Auto mit getönten Scheiben und auf Hochglanz poliert. Der Titel verrät: Es handelt sich um einen Trabant der E(lite)-Klasse.

Der Untertitel verweist auf das Wahrzeichen Berlins: Aufnahmen vom Brandenburger Tor bestimmten am 9. November 1989 die Nachrichtenbilder vom Mauerfall. Ecke Bonk, vertreten auf der documenta X und der Documenta11, fragt mit seiner Arbeit danach, welche Wahrheit die richtige ist. Ost oder West? Denn das vom Westen verschmähte Material des „Plastikbombers“ könnte heute auch für Elektroautos funktionieren.

Aus dem Inneren der Karosserie dieses Trabants tönen synthetische Stimmen, die Das Kapital von Karl Marx wiedergeben. Bonks Trabant, der im Museum anders rezipiert wird als auf der Straße, ist gar nicht so weit weg von der Wirklichkeit: In Berlin gibt es Rundfahrten mit getunten DDR-Fabrikaten: Sogar eine Trabi-XXL-Stretchlimousine ist im Angebot.

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Gustav Troger

* 1951 in Kohlschwarz, lebt in Graz

8. Smart mirror-travel ®
AUTO ANIMIERTE LEERE, 2011

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Fährt dieser Smart, verschmilzt er mit der Umgebung und wird unsichtbar. Grund dafür ist die Verspiegelung, die der Künstler facettenartig auf der gesamten Karosserie angebracht hat.

Troger verweist auf kunsthistorische Inspirationsquellen, wie z. B. den analytischen Kubismus, der auf Pablo Picasso und Georges Braque zurückgeht. In deren Gemälden werden Gegenstände und Räume in Einzelfragmente zersplittert.

Auch René Magrittes berühmtes Werk Der Verrat der Bilder (Dies ist keine Pfeife) regte Troger an, über Bild und Abbild nachzudenken. Oder eben über das Auto als Skulptur oder die Skulptur als Auto.

Der Spiegel ist das Lieblingsmaterial des Künstlers. Bei Aktionen in der Öffentlichkeit trug er sogar Spiegelfragmente auf dem eigenen Körper: als zweite Haut und als Tarnkappe zugleich.

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Olaf Mooij

*1958 in Rotterdam, lebt in Rotterdam

9. Snake Pit

Drei Auto-Karosserien aus Polyester, beliebig zu einem Ensemble arrangiert. Der Titel der Installation gibt Aufschluss über die Idee des Künstlers: Snake Pit, zu deutsch Schlangengrube.

Die beigefarbenen Hüllen sind demnach symbolisch als abgestreifte Schlangenhaut zu verstehen und erhalten einen organischen Charakter – Sinnbild für die häufige Verlebendigung des Autos durch den Menschen. Mooij wählte darüber hinaus bewusst die Karosserie eines Trabant.

Deutlich wird, wie schnell ein Modell aufgrund historischer Umbrüche und rasanter Automobilentwicklung veraltet und durch ein anderes ersetzt wird.

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Köbberling/Kaltwasser

* 1969 in Kassel / * 1965 in Münster, leben in Berlin

10. Crushed Cayenne, 2008

Köbberling und Kaltwasser haben bewusst einen bestimmten Autotyp ausgewählt, um uns den Zusammenstoß zweier Luxuskarossen zu demonstrieren: den Porsche Cayenne Turbo. Die Künstler haben diesen Geländewagen jedoch aus vorgefundenem Holz zusammengebaut und ihm dadurch eine unkonventionelle Recycling-Optik verpasst. Den erhöht sitzenden FahrerInnen eines solchen Luxusgefährts sagt man gerne eine aggressive Fahrweise nach. Häufig sind sie in Unfälle verwickelt. Sie verstecken sich hinter verspiegelten Scheiben und schotten sich so von der Umwelt ab. Köbberling und Kaltwasser schenken uns ein Gegenmodell dazu: Wir können uns vorstellen, einzusteigen, aus den glaslosen Fenstern zu schauen und uns daran erfreuen, dass wir in unseren eigenen Autos schon so oft mit dem Leben davon gekommen sind.

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Köbberling/Kaltwasser

* 1969 in Kassel / * 1965 in Münster, leben in Berlin

11. Cars into bicycles/Peugeot, 2008

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Köbberling und Kaltwasser präsentieren zwei außergewöhnliche Fahrräder, die früher einmal ein Auto gewesen sind. Die Demontage des Autos fand öffentlich auf einem Parkplatz in Graz statt.

Die Künstler sind fasziniert von der Idee, in einer Gesellschaft zu leben, in der es anstelle stinkender Autos nur noch Fahrräder auf den Straßen gibt. Möglicherweise hat auch Kaltwassers Herkunft aus der Fahrradstadt Münster bei dieser offensiven Rückeroberung des urbanen Raumes eine Rolle gespielt.

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Valentin Ruhry

*1982 in Graz, lebt in Wien

12. VW Transporter, 2005

Der Titel beschreibt genau, was man sieht: einen VW Bus. Nur dass es sich dabei um eine zweidimensionale Abbildung eines solchen Transporters handelt, dessen Umrisse der Künstler mit Elektrokabeln an die Wand „zeichnet“.

Eine Glühbirne ziert das Ende des Kabels genau an jener Stelle, wo bei einem echten, dreidimensionalen Bus das bekannte VW-Zeichen thront. Die Arbeit ist typisch für den Künstler, der mit einfachen Alltagsmaterialen – häufig auch mit elektrischem Licht – Objekte nachbaut, diese dabei immer subtil verfremdet und so neue Sichtweisen darauf ermöglicht.

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Michaela Melián

*1956 in München, lebt in Eurasburg

13. Bertha Benz, Konstruktion, 1998/99

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Melián widmet sich in ihrer Arbeit häufig historischen Ereignissen. Zur Installation in der Ausstellung haben sie zwei bekannte Personen inspiriert und zu Recherchen angeregt: Bertha Benz und Lady Di.

Bertha Benz, die Frau des Automobilpioniers Carl Benz, unternimmt am 5. August 1888 die erste Fernfahrt mit einem Automobil von Mannheim nach Pforzheim und beweist damit dessen Verkehrstüchtigkeit.

Der Benz, der für die eine Frau das ganze Leben bedeutet, bringt einer anderen den Tod: In einem Mercedes-Benz der S-Klasse stirbt Lady Di. Auto-Händler verhüllen daraufhin in ihren Schauräumen die S-Klasse mit schwarzem Tuch. Auf diese kuriose Form von Pietät spielt Melián an, wenn sie ihre Konstruktion unter hautfarbenem Seidentaft verbirgt. Teil der Installation ist außerdem ein Phantombild von Bertha Benz, ausgeführt von einem Phantombildzeichner nach einer mündlichen Beschreibung Meliáns.

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Fritz Panzer

*1945 in Judenburg, lebt in Wien

14. Volkswagen

Fritz Panzer ist bekannt für seine Drahtskulpturen, die wie dreidimensionale Zeichnungen aussehen. Massive schwere Gegenstände oder Teile ganzer Innenräume baut er aus dünnem Draht nach und schafft so schwerelose Stellvertreter der originalen Gegenstände.

Meist reicht ein Blick, um die Vorbilder seiner Skulpturen zu erkennen. Obwohl das Auto hier in der Ausstellung nur „anskizziert“ ist, erkennt man sogar das Modell: einen VW-Golf. „Ich betrachte das Auto als etwas, das mir schon fremd geworden ist“, sagt der Künstler. So wirkt auch diese Skulptur wie eine Erinnerung aus der Vergangenheit, die schemenhaft nachgezeichnet wurde.

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Hannes Langeder

15. Ferdinand GT3

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Ein Ferrari ist bekannt für seine Leistungsstärke und Geschwindigkeit. Langeders Fahrradi lehnt sich namentlich und optisch zwar an diese italienische Luxusautomarke an, ist jedoch alles andere als schnell.

Der Fahrradi ist nämlich nur so schnell, wie die Beine des Fahrers/der Fahrerin, in die Pedale treten können. Nach dem „langsamsten Porsche der Welt“, dem Ferdinand GT 3 RS, mit dem Langeder 2009 Staunen und Staus in der Linzer Innenstadt verursacht hat, präsentiert er hier erstmals seine neueste Entwicklung, die die Autowelt erneut überraschen wird.

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Gottfried Bechtold

*1947 in Bregenz, lebt in Hörbranz und Bregenz

16. Verdichtung 997, 2006

Gottfired Verdichtung Installation

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Kaum mehr erkennbar ist er, der Porsche 997 Carrera S, zu einem Quader gepresst und auf einem Sockel zu einer Skulptur mutiert. In der Glasflasche daneben werden das übriggebliebene Motoröl und Benzin aufbewahrt.

Das beinahe brandneue Fahrzeug diente Porsche-Fan Gottfried Bechtold als Modell für Betonabgüsse für ein anderes Kunstwerk, bevor er es in einer Schrottpresse „verdichten“ ließ.

Porsches kommen im Werk des Künstlers häufiger vor und symbolisieren für ihn Geschwindigkeit und Status.

Indem er die Fahrzeuge in Beton gießt oder sie, wie hier, zu einer Skulptur presst, beraubt er sie ihrer Funktion und stellt Mobilität und Immobilität, Geschwindigkeit und Stillstand bewusst gegenüber.

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Axel Philipp

*1956 in Karlsruhe, lebt in Karlsruhe

17. S KY 2000, 2011

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Das Cabriolet steht für ein ganz besonderes Lebens- und Fahrgefühl, das mit Freiheit, Lässigkeit und durchaus auch mit Selbstdarstellung zu tun hat.

In der Arbeit S KY 2000 bricht Philipp bewusst mit diesen Zuschreibungen. In einen Mercedes Benz 280 füllte der Künstler Altöl, wodurch das Fahrzeug unbenutzbar wurde.

In der spiegelnden Oberfläche der schmierigen Flüssigkeit reflektieren sich die BetrachterInnen. Unsere Beziehung zum Cabrio lässt sich neu überdenken.

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Hans Kupelwieser

*1948 in Lunz am See, lebt in Graz und Wien

18. Metallomobil, 2000

Mit dem Metallomobil hat Hans Kupelwieser das Automobil auf seine wesentlichste Form reduziert. Mit genieteten Aluminiumplatten hüllte der Künstler ein Fahrzeug ein, lediglich Reifen und Seitenspiegel ließ er bei der geometrischen Ummantelung aus.

Das verwendete Aluminium, ein Metall, das aufgrund seiner geringen Dichte vor allem in der Luft- und Raumfahrt Verwendung findet, gibt diesem außergewöhnlichen Gefährt einen futuristischen, edel wirkenden Charakter, der durch die besonders ergonomische Form noch unterstrichen wird.

Trotz der extremen Reduktion, erkennt das Auge sofort das vertraute Objekt Automobil. Das veränderte Objekt irritiert, noch mehr in einer Straße als in einem Museum, und macht auf jeden Fall neugierig. Wie bei allen verhüllten Dingen, will man wissen, was sich dahinter verbirgt.

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Christoph Keller

*1967 in Freiburg, lebt in Berlin

19. Expedition Bus and Shaman Travel, 2002

Der silbrig glänzende VW T2 lädt durch seine geöffnete Schiebetür zum Einsteigen ein. Der Innenraum bestätigt den Eindruck von außen, dass es sich hier nicht um einen gewöhnlichen Campingbus handelt.

Auf die Windschutzscheibe werden mittels Zwei-Kanal-Videoprojektion Ausschnitte ethnografischer Filme der 1950er und 1960er Jahre projiziert. Die durch raffinierte Zeitverschiebungen manipulierten Aufnahmen, die vor allem Schamanen-Rituale zeigen, machen diesen VW-Bus noch ungewöhnlicher.

Ein Reisemobil also, das virtuell in fremde Territorien und Kulturen führt und die Expeditionslust und den Wissensdurst nach Ferne und Fremde hinterfragt.

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Lieven van Velthoven

* 1984 in Leiden, lebt in Leiden

20. Room Racers, 2010

Diese interaktive Gaming-Installation des Softwareentwicklers van Velthoven lädt BesucherInnen zum Spielen ein. Es werden Rennautos auf die Spielfläche am Boden projiziert, die sich von den SpielerInnen durch Joysticks steuern lassen.

Es stehen verschiedene reale Gegenstände und Barrieren auf dem Spielfeld herum, auf welche die virtuellen Rennwägen reagieren: Gerät ein Auto an eine reale Barriere, kommt es nicht weiter und muss ausweichen.

Probieren Sie es einfach aus, verschieben Sie die Gegenstände und Barrieren nach Belieben und spielen Sie gegeneinander. Rennen mit mehreren Flitzern sind möglich. (Die Installation wurde als Best New Media Production 2011 auf dem niederländischen Cinekid Youth Media Festival ausgezeichnet.)

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Fabrizio Plessi

*1940 in Reggio Emilia, lebt in Venedig, Köln und auf Mallorca

21. Wasserwagen, 1981

Zu hören: das Geräusch von prasselndem Regen und Scheibenwischern. Zu sehen: Bildschirme mit Regen und Wischern hinter den Windschutzscheiben zweier VW-Käfer. Sie stehen sich gegenüber und leuchten sich mit ihren Scheinwerfern an. Ob sie miteinander kommunizieren?

Plessi, der auf der EXPO 2000 den italienischen Pavillon gestaltete, beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Wasser und wurde in den 1970er Jahren durch „Videoskulpturen“ bekannt. Von 1990–2000 hat er den Lehrstuhl für „Humanisierung der Technologien“ an der Kunsthochschule für Medien Köln inne. Entsprechend seiner Idee der humanisierten Technik hat er durch diese Konstellation zweier VW-Käfer die menschliche Wirkung von Autos auf poetische Weise zum Ausdruck gebracht.

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Yin Xiuzhen

* 1963 in Peking, lebt in Peking

22. Collective Unconscious, 2007

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Aus diesem Minivan ist durch eine Verlängerung aus Stoffbahnen eine lange Raupe geworden. Ein Kleinbus, stand in den 1990er Jahren für den wirtschaftlichen Aufschwung in China, dem Herkunftsland der Künstlerin.

Der gewählte Titel verweist auf das Leben im Kollektiv, in dem der Einzelne anonym bleibt. Der Anonymität entgegen arbeitet die Künstlerin: Ihr „Maxivan“ ist für BesucherInnen begehbar und als Treffpunkt gedacht. Nehmen Sie also auf den Schemeln Platz und plauschen Sie mit anderen BesucherInnen.

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Peter Weibel

*1944 in Odessa, lebt in Karlsruhe und Wien

23. Mechanik der Organismen - Organik der Maschinen, 1994

Ein umgedrehter Schildkrötenpanzer liegt auf einer VW-Käfer-Karosserie. Durch die Gegenüberstellung dieser beiden ähnlichen Formen wird die organische Herkunft der Autoform deutlich.

Auch der Titel der Installation verweist auf die indirekte Einflussnahme der Natur auf die Technik. Der Mensch holt sich seit jeher seine Inspirationen für technische Errungenschaften aus der Natur, von der Kopie simpler Formen bis zu komplexen Prozessen (Bionik).

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Tobias Rehberger

*1966 in Esslingen, lebt in Berlin und Frankfurt a. M.

24. Pad-See-Euw, 2001

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Soll das ein VW-Käfer sein? Diese Auto-Skulptur sieht nicht nur ungewöhnlich aus, sondern hat auch einen bizarren thailändischen Titel.

Dieser bedeutet übersetzt „Pfannengerührtes mit Sojasauce“. Rehberger, der bekannt ist für Arbeiten, die zwischen Kunst und Design angesiedelt sind, beauftragte thailändische Arbeiter mit der Herstellung dieser Autoskulptur – eine besondere Form des „Outsourcing“ also. Grundlage dafür waren Handzeichnungen, wodurch sich die Abweichungen vom Original erklären lassen.

Die Information, dass der Künstler für die Produktion in Thailand historische Skizzen aus der NS-Zeit zur Verfügung stellte, die nach den Anforderungen Adolf Hitlers für den „Kraft-durch-Freude-Wagen“ entstanden waren, rückt das zunächst lustig anmutende Gefährt wieder näher in die Richtung seines historischen Ursprungs.

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Erwin Wurm

* 1954 in Bruck an der Mur, lebt in Wien und Limberg

25. Renault 25/1991, 2008

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Sie sollte „schräg werden“, diese Autoskulptur – im wahrsten Sinne des Wortes. Heraustreten aus der ursprünglichen Form, wie sämtliche Plastiken des Künstlers, die beispielsweise fett, weich oder gar flüssig dargestellt sind und so die zeitgenössische skulpturale Praxis erweitern.

Ob es gelingt, im Straßenverkehr die Kontrolle über so ein schiefes Fahrzeug zu behalten? Wer beherrscht wen: das Auto den/die LenkerIn oder umgekehrt? Ähnlich wie in Wurms One Minute Sculptures treffen Mensch und Ding auf ungewohnte Weise zusammen.

Die Konstruktion dieses Werks war komplex und zeitintensiv. Die Herausforderungen beim Umbau des Renault 25 in eine Autoskulptur mit 45-Grad-Neigung wurden festgehalten: Ein Dokumentarfilm (Anton dans l’ombre ), in dem ein Mitarbeiter Wurms bei seiner täglichen Arbeit begleitet wurde, berichtet davon.

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SUPERFLEX

Künstlergruppe, die 1993 von Jakob Fenger, Rasmus Nielsen und Bjørnstjerne Christiansen gegründet wurde. Tätig in Kopenhagen.

26. Burning Car, 2008

Ein brennendes Auto. Ein Bild, das man aus den Medien kennt. Oft wurden brennende Autos nur mit Kriegsschauplätzen in von Diktatoren beherrschten Ländern in Verbindung gebracht. Mittlerweile wird dieses Bild durch die Proteste und Krawalle in den Vororten von Paris und London auch mit der westlichen Gesellschaft und ihren Problemen assoziiert.

Das Video zeigt eine reale Szene, bei der die Künstlergruppe SUPERFLEX für eine Einzelausstellung in Middelburg/NL im Jahr 2008 einen Mercedes-Benz in Brand gesetzt hat.

Die Situation fesselt. Wie bei einem Lager- oder Kaminfeuer starrt man fasziniert in die züngelnden Flammen und vergisst dabei schnell, dass es sich hier um ein Auto handelt, das absichtlich angezündet wurde. Ähnlich ist es mit Medienbildern, die, so schrecklich sie auch sein mögen, nicht immer als real wahrgenommen werden.

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Mercedes-Benz

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Der Name Mercedes hatte ursprünglich nichts mit einem Auto zu tun, sondern war das Rennfahrer-Pseudonym des Daimler-Fahrzeughändlers Emil Jellinek (1853–1918) – inspiriert vom Kosenamen seiner Tochter.

Die Namen Daimler und Mercedes waren schnell miteinander verbunden und die Produktbezeichnung Daimler-Mercedes bald eingeführt. 1926 schließt sich die Daimler-Motoren-Gesellschaft mit dem Konkurrenten Benz & Co. zur Daimler-Benz-AG zusammen, wodurch der bis heute gültige Markenname Mercedes-Benz entsteht.

Neben den Luxuslimousinen, sind Mercedes-Benz-Wägen auch im Motorrennsport erfolgreich vertreten, aktuell mit den beiden deutschen Fahrern Nico Rosberg und Michael Schumacher.

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Porsche

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Die Geschichte der Automarke Porsche beginnt mit dem österreichisch-deutschen Konstrukteur Ferdinand Porsche (1875–1951). Im Jahr 1934 entwickelt Porsches technisches Büro den deutschen Volkswagen, später auch VW-Käfer genannt.

Das erste Auto mit dem Namen Porsche, der 356 Nr.1 Roadster, wird 1947, als bereits der Sohn Ferry den Betrieb übernommen hat, hergestellt. Auch das berühmte Porsche-Wappen, das neben dem schwarzen, sich aufbäumenden Pferd auch das Stuttgarter Stadtwappen in sich trägt, geht auf Ferry zurück.

Das wohl bekannteste Modell, der 911, kommt 1963 auf den Markt. Porsche zählt heute, auch durch die Unternehmenszusammenführung mit der Volkswagen AG 2009, zu den erfolgreichsten Automobilkonzernen weltweit.

Audiokommentar

VW-Bus

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Der VW-Bus, offiziell als VW Typ 2 bezeichnet, ist nach dem VW-Käfer der zweite zivile Volkswagen. Der Prototyp dieses praktischen Transportwagens wurde 1948 entwickelt. Mittlerweile gibt es bereits die 5. Generation.

Um die Idee für den VW-Bus rankt sich eine Legende. Der Lieferwagen geht angeblich auf den niederländischen VW-Importeur Ben Pon zurück. Inspiriert wurde dieser von einem Aufenthalt im VW-Werk, bei dem ihm umgebaute Käfer-Modelle mit einfachen Holzplatten als Ladefläche auffielen. Sein rundliches Aussehen brachte dem Wagen schon früh den Spitznamen „Bulli“ ein, der bis heute gebräuchlich ist.

Durch seine vielseitigen Modelle, vom einfachen Pritschenwagen über Kleinbus, Einsatzfahrzeug bis hin zum Campingbus mit Klappdach, deckt der VW-Bus viele Nutzfahrzeug-Formen und Bedürfnisse ab. Mittlerweile genießen vor allem die Modelle T1 und T2 aus den 1950er bis 1970er Jahren Kultstatus und sind begehrte Sammlerstücke.

Die Strahlkraft des „Bulli“ wurde auch von der internationalen Film- und Fernsehindustrie erkannt, die das Auto in vielen Produktionen in Szene setzte, darunter Filme wie Zurück in die Zukunft und Die fetten Jahre sind vorbei.

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smart

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Der Autoname smart setzt sich aus den Initialen der Wörter Swatch und Mercedes und dem englischen Wort für Kunst – also art – zusammen. Die Idee geht auf Nicolas G. Hayek zurück, den Gründer der Swatch-Gruppe.

Das Unternehmen wurde 1994 als Tochtergesellschaft von Daimler-Benz und der Schweizer SMH SA (Société Suisse de Microélectronique et d’Horlogerie) gegründet.

Bereits 1998 verkaufte Hayek seine Anteile an Daimler-Benz, die Smart GmbH wurde 2006 aufgelöst und in die Daimler-Chrysler-Organisation integriert. NutzerInnen schätzen den smart als sparsames, ökologisches Stadtauto, das in jede Parklücke passt.

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Trabant

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1957 lief im VEB Sachsenring der erste Trabant vom Band. Schon 1954 hatte das ostdeutsche Kabinett beschlossen, einen Kleinwagen mit einer Kunststoffkarosserie zu bauen. Während in Westdeutschland der VW-Käfer großen Absatz fand, war in der DDR das Material für die Autoproduktion knapp.

Stahlblech war in der DDR knapp und teuer, daher wurde „Duroplast“ entwickelt, ein Material aus Harzpulver und Baumwolle. Aufgrund dieses Materials bekam der Trabi viele Spitznamen, wie z. B. Rennpappe.

In den 1980er Jahren wurde ein Viertaktmotor des VW-Polo eingebaut, da der Trabant technisch völlig veraltet war. Der erneuerte Trabant wurde dadurch für viele unerschwinglich.

Nachdem im November 1989 die Mauer fällt, ist auch der Trabant Geschichte. Das Sachsenring-Werk in Zwickau schloss im April 1991.

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VW-Käfer

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Der historische Ursprung des VW-Käfers gründet im Nationalsozialismus. Propagiert wurde ein erschwinglicher „Volkswagen“, der einer großen Bevölkerungsschicht zugänglich gemacht werden sollte. 1933 nahm Ferdinand Porsche den Auftrag Adolf Hitlers an, den „Kraft-durch-Freude-Wagen“, kurz „KdF-Wagen“, zu konstruieren. Im Dezember 1938 wurde ein Modell auch in Linz vorgeführt.

Der Käfer sollte aber nicht in Serie gehen, da das im Mai 1938 gegründete Volkswagenwerk kriegswichtige Rüstungsgüter herstellen musste. Der 2. Weltkrieg verhinderte die Auslieferung der bestellten Automobile. Zur Serienproduktion kam es erst im Sommer 1945 unter Aufsicht der britischen Militärregierung.

Der VW-Käfer wurde zum Symbol des deutschen Wirtschaftswunders und gilt heute als meistverkauftes Auto der Welt. Erst durch seinen Export in die USA in den 1950er Jahren wurde er zum „Beetle“ bzw. „Bug“, also zum Käfer.

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CC Trumpf spiel

Car Culture Mobile

Spiel Info

Um das ONLINE CAR CULTURE TRUMPF SPIEL zu spielen, wird ein Twitter Account benötigt.

Auf jeder Karte befinden sich vier Eigenschaften (Baujahr, Gewicht, PS und Länge).

Der Spieler wählt eine von diesen vier Eigenschaften und klickt auf "Play", dies kreiert eine öffentliche Twitter Nachricht, welche sogleich nach einen Gegenspieler sucht. Wird eine weitere Twitter Nachricht von einem anderem Spieler gefunden, werden die Karten verglichen.

Ob die Karte gewonnen oder verloren hat, erfährt man auf der Startseite des Spiels, bzw. ist dies auch im persönlichen Twitter account als "mention" ersichtlich.

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